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KommunalpolitikEva Döhla regt an: Bildungsanleihe für Hochfranken

Mehr Schulabschlüsse, weniger Sozialausgaben, sichere Geldanlage

Die beste Investition der Bürger in die Zukunft ihrer Stadt und ihrer Enkelkinder

Wie kann es gelingen, dass mehr Kinder erfolgreich die Schule und eine Ausbildung abschließen und dadurch die Kosten für Sozialtransferleistungen nachhaltig sinken?

Wie kann diese Zukunftsinvestition in unserer Region finanziert werden?

Projekte wie die Hofer Schulbegleitung oder das MAUS-Projekt in Mannheim, das kürzlich im Rahmen einer bildungspolitischen Veranstaltung in Hof vorgestellt wurde, beweisen: Wenn Kinder mit den richtigen Maßnahmen gefördert werden, schaffen sie trotz schwieriger Startbedingungen oder familiärer Verhältnisse den Schulabschluss und können nach einer Ausbildung selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Hof hat laut dem Deutschen Lernatlas eine überdurchschnittlich hohe Zahl von Wiederholern und Kindern, die die Schule ohne Abschluss verlassen. In Hof bleiben 17,61 Prozent der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss, in Bamberg sind es nur 10,17 Prozent, der bayernweite Wert liegt hier bei 6 Prozent.

„Untersuchungen zeigen, dass jeder junge Mensch ohne Schulabschluss die Gesellschaft im Jahr rund 10.000 Euro Sozialtransfer kostet. Im Durchschnitt. Und das jedes Jahr, 50, 60 oder auch 70 Jahre lang. Das ist also nicht nur unsozial, sondern auch unwirtschaftlich“, sagt Eva Döhla. Die Kosten für dieses systematische Bildungsversagen können sich also pro Person und Lebenszeit schnell auf eine halbe Million Euro summieren. Diese Mittel aber sollten wir lieber in Bildung investieren, gerade auch in Hof. „Denn die Kosten unseres Sozialhaushaltes steigen laufend und engen die Gestaltungsfähigkeit unserer Stadt ganz entscheidend ein“, sagt Döhla. Das Geld für gelingende Bildung ist eine Investition in die Zukunft und Vorbeugung – wer streckt es uns vor? Hier kommen die Bürger ins Spiel. Sie suchen heute mehr denn je nach sicheren Geldanlagen und Altersvorsorgen. „Die Bildungsanleihe Hochfranken kann genau dies bieten, kombiniert mit einer hervorragenden Investition in die Zukunft der eigenen Heimatstadt, ihrer Kinder und Enkelkinder. Oberfranken-Stiftung oder den Freistaat versuchen wir ebenfalls als Partner zu gewinnen“, wirbt die OB-Kandidatin für das neue Modell.
Das Ziel: In 20 Jahren haben 98 Prozent der Kinder einen Schulabschluss statt 82 Prozent.

Veröffentlicht am 20.02.2012

 

BildungHof macht Schule - Wie mehr Kinder auf höhere Schulen und zu Schulabschlüssen kommen

Unter dem Titel „Hof macht Schule“ diskutierten die Gäste eines bildungspolitischen Abends im Hotel Strauß über die Chancen einer eigenen städtischen Strategie für Schulpolitik. Die Oberbürgermeister-Kandidatin der SPD, Eva Döhla, hatte zu der Veranstaltung mit dem Experten Dr. Jens Hildebrandt eingeladen. Er stellte vor, wie es in seiner Heimatstadt Mannheim gelungen ist, nicht nur die Übergangsquoten auf das Gymnasium, sondern auch die Zahl der Schulabschlüsse zu steigern. Zuvor hatte Eva Döhla deutlich gemacht, warum gerade in Hof Handlungsbedarf auf diesem Feld besteht.

So hat Hof im „Deutschen Lernatlas“ vergleichsweise schlecht abgeschnitten. Die Quote der Wiederholungsschüler ist in Hof fast doppelt so hoch wie in der Stadt Bamberg. Dramatischer gestaltet sich die Situation bei den Schülern, die die Schulen verlassen. „In Hof bleiben 17,61 Prozent der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss, in Bamberg sind es nur 10,17 Prozent, der bayernweite Wert liegt hier bei 6 Prozent,“ sagte Döhla. Angesichts dieser bedenklichen Ergebnisse müssen schnellstens Maßnahmen folgen, um die Chancen der Hofer Schülerinnen und Schüler auf einem immer anspruchsvolleren Arbeitsmarkt zu erhöhen. „Wir können es uns nicht leisten, dass diese Kinder in ihren Zukunftschancen auf der Strecke bleiben. Es ist ungerecht, unsolidarisch und letztlich auch unwirtschaftlich, hier nichts zu unternehmen“, sagt die OB-Kandidatin.

Veröffentlicht am 16.02.2012

 

MdB und MdLMdB Petra Ernstberger (SPD): SPD-Bundestagsfraktion sucht sozial engagierte Sportprojekte

Die SPD-Bundestagsfraktion ruft Sportvereine, Initiativen oder Projekte aus dem Breitensport auf, sich an ihrem Wettbewerb „Sport in Deutschland – Aktiv für Integration und Demokratie“ zu beteiligen. Gesucht werden Vereine oder Initiativen, die sich besonders für Integration, Toleranz und Vielfalt und gegen Rechtsextremismus engagieren. Interessierte Vereine können sich noch bis zum 24. Februar 2012 unter www.spdfraktion.de/sport anmelden. Eine Jury wählt aus allen Teilnehmern drei Projekte aus, die im Rahmen des Frühjahrsempfangs der SPD-Fraktion in Berlin ausgezeichnet werden.

„Sport und vor allem der gemeinsam ausgeübte Sport in den Vereinen spielen eine besondere Rolle, wenn es um die Integration von Menschen jedes Alters mit Migrationshintergrund, von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien oder von Menschen mit Behinderung geht“, sagt dazu die Hofer SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger. Zudem kommt dem Sport eine besondere Bedeutung beim Kampf gegen Rechtsextremismus zu. Die SPD-Bundestagsfraktion würdigt im Rahmen des von ihr ins Leben gerufenen Wettbewerbs den Breitensport und dessen gesellschaftspoltische Bedeutung. Dafür sucht die Fraktion Vereine, Projekte oder Initiativen, die sich besonders sozial engagieren, die etwas Außergewöhnliches leisten und damit ein tolerantes Miteinander fördern. „Gemeinsame Erfolge und auch Niederlagen im Sport schweißen zusammen – und so gelingt Integration“, erklärt Ernstberger. Hierbei leisten verschiedenste Initiativen und Projekte im Bereich des Sports seit vielen Jahren eine wichtige und erfolgreiche Arbeit. Eben die gilt es zu würdigen.

Veröffentlicht am 10.02.2012

 

VerkehrMdB Petra Ernstberger (SPD): Ortsumgehung Untersteinach: „Einmalige Chance vertan!"

„Bundesverkehrsminister Ramsauer hat die einmalige Chance für eine zügige Realisierung der Ortsumgehung Untersteinach fahrlässig vertan. Im Infrastrukturbeschleunigungsprogramm ist das Projekt nicht enthalten, der Baubeginn steht somit nach wie vor in den Sternen. Die Hoffnung auf Verkehrsentlastung, die mit der hart erkämpften Aufnahme der Ortsumgehung in den Investitionsrahmenplan aufkeimte, wurde gnadenlos erstickt. Betrachtet man das als ‚Ramsauer-Milliarde‘ bezeichnete Programm genauer, zeigt sich die eindeutige Prioritätensetzung des Ministers. Von den 14 Projekten, die in Bayern realisiert werden sollen, liegen alleine sieben in seinem Heimatbezirk Oberbayern. Für Oberfranken hingegen hat Ramsauer nichts übrig. Das ist traurig, aber leider wahr.“

Veröffentlicht am 09.02.2012

 

Verkehr"Hof – Nürnberg in 70 Minuten" - Austausch und Gespräche vor Ort

Hof - Stadtentwicklung und Städtebauförderung standen im Mittelpunkt eines Rundgangs durch die Hofer Innenstadt zu dem Hofs Oberbürgermeisterkandidatin Eva Döhla (SPD) die Marktredwitzer Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder kürzlich eingeladen hatte.

Gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Jörg Mielentz und Vertretern der SPD-Stadtratsfraktion startete die Tour bei eisigen Temperaturen vor dem ehemaligen E-Center. Diese „hässliche Bausünde“ sei, so Döhla, „der schlimmste Leerstand in unserer Innenstadt, der endlich einem neuen Nutzungskonzept weichen müsse. Dieses könnte Bildungs- oder Mehrgenerationenangebote, Büro und Wohnungen sowie Einkaufsmöglichkeiten miteinander kombinieren und das gesamte Areal wieder beleben." Wer aber allzu schnelle Lösungen in Aussicht stelle, handle angesichts der eigentumsverhältnisse unseriös. Dennoch müsse bereits jetzt über neue Konzepte nachgedacht werden.

Vom E-Center ging es dann mit dem Stadtbus zum Hauptbahnhof. Dort besichtigten die beiden Kommunalpolitikerinnen das entlang der Bahnhofstraße brachliegende Gelände. Obwohl gerade der Hauptbahnhof ein „wichtiges Aushängeschild der Stadt“ sei, ließe die Bahn „historische Bausubstanz verfallen“ kritisierte sie. „Das beginnt bei dem Lokschuppen und setzt sich fort bis hin zum leer stehenden Hauptgebäude“. Insbesondere nach dem faktischen Ende des erfolgreichen Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“, sei im Bahnhofsviertel das Engagement der Kommune gefragt. Die Marktredwitzer Oberbürgermeisterin pflichtete ihr bei.

Veröffentlicht am 07.02.2012

 

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