Mödlareuth endlich den Stellenplatz geben, den es verdient

Presse

Mödlareuth endlich den Stellenplatz geben, den es verdient – Adelt fordert Staatsregierung zum Handeln auf.

Hof – „Es ist traurig, dass das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth trotz persönlicher Zusage von Horst Seehofer noch immer in die Röhre schaut.“, kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete die derzeitige Situation des Grenzmuseums. Mödlareuth sei ein weltweit bekanntes Mahnmal für die Absurdität der deutschen Teilung, dass gemessen an den Besucherzahlen zu den größten, beliebtesten und wichtigsten Museen Oberfrankens zählt. Dieser Stellenwert werde von der bayerischen Staatsregierung in den Augen Adelts nicht genug gewürdigt. „Wie kann es sein, dass das reiche und große Bayern für seine einzige Gedenkstätte zur deutschen Teilung und dem DDR-Grenzregime nur 28 000 Euro jährlich zur Verfügung hat, während das kleine Thüringen, obgleich es mehrere Einrichtungen dieser Art unterhält, 30 000 Euro dafür ausgibt?“

Adelt kündigt deshalb eine entsprechende Anfrage an die bayerische Staatsregierung an. „Die Regierung muss ihre Karten endlich offenlegen und sagen, wie sie sich die Zukunft des Museums vorstellt. Der Ist-Zustand, dass in einem Museum von nationaler Bedeutung Schüler in energetisch höchst bedenklichen Containern unterrichtet werden müssen, ist auf jeden Fall untragbar.“