SPD Hochfranken: Stromtrasse - Öffentlichkeitsbeteiligung nutzen!

Umwelt

Die Hofer Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) ruft die Bürgerinnen und Bürger in der Region dazu auf, die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Planung der Stromtrasse zu nutzen. Nachdem der Übertragungsnetzbetreiber Tennet heute erste Vorschläge für einen möglichen Verlauf der Erdverkabelung durch Oberfranken vorgelegt hat, beginnt nun der Dialogprozess vor Ort.

„Der konkrete Verlauf des Erdkabels bleibt auch mit der Vorlage der ersten Vorschläge unklar. Es liegen nun verschiedene Varianten auf dem Tisch, die nun ausführlich erörtert werden müssen. Eine Beteiligung der Öffentlichkeit ist dabei sehr wichtig“, schreibt Ernstberger. 

Nach dieser Dialog- und Beteiligungsphase will Tennet im kommenden Frühjahr einen Antrag zur Eröffnung des Bundesfachplanungsverfahrens bei der Bundesnetzagentur stellen. Mit einer Baugenehmigung wird frühestens 2023 gerechnet, mindestens vier weitere Jahre werden bis zur Fertigstellung vergehen.

Eine deutliche Warnung richtet Ernstberger an die CSU: „Die Christsozialen sind nun aufgefordert, den Menschen zu erklären, warum das Erdkabel durch unsere Region laufen wird. Schließlich war es der CSU-Parteivorsitzende und Bayerische Ministerpräsident, der den südöstlichen Endpunkt Isar unbedingt wollte. Damit hat er einem möglichen Trassenverlauf durch Ostbayern den Weg bereitet. Daran werde ich bei jeder Gelegenheit erinnern, wenn sich andeutet, dass die CSU den möglichen Trassenverlauf kritisiert und versucht, sich in die Büsche zu schlagen!“