SPD Hof ehrt ihre Mitglieder

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Im Rahmen eines Ehrennachmittags hat die Hofer SPD langjährige Mitglieder gewürdigt. Sie wurden für 10 bis 50 Jahre Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ausgezeichnet. Der Kreisvorsitzende Jörg Mielentz würdigte den Einsatz der Jubilare für die stets aktuellen Werte der Sozialdemokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Und all das findet nicht nur auf dem Papier statt: „Unsere Mitglieder sind unsere Brücke in die Gesellschaft,“ stellte Mielentz fest. Eine jahrzehntelange Bindung an eine Organisation sei heute leider nicht mehr selbstverständlich.
Der SPD Hof halten Reinhard Backmann, Werner Mergner und Jürgen Schmidt seit 50 Jahren die Treue. Vor 40 Jahren traten Ursula Narr und Gustav Reissig ein. Reinhard Bsirske ist seit 25 Jahren und Alfons Pawlik seit 10 Jahren Mitglied in der SPD. Alle Jubilare erhielten Glückwünsche, Urkunden und ein Geschenk.
SPD-Vorsitzender Jörg Mielentz, Festredner Andreas Schwarz (MdB) und die Vertreter der Ortsvereine Karola Böhm, Eva Döhla und Florian Strößner gratulierten den Jubilaren und sprachen den Dank der SPD aus. Musikalisch umrahmt wurde der Ehrennachmittag auf dem Theresienstein von den Musikern des „Hofer Blechs“.

In seiner Festrede ging der neue SPD-Bundestagsabgeordnete aus Bamberg, Andreas Schwarz, auf die aktuelle Situation der SPD nach der Bundestagswahl und vor der Regierungsbildung ein. Die Bundestagswahl sei für die SPD nicht optimal gelaufen. Entscheidend seien nun für eine mögliche Regierungsbildung die Inhalte, die die SPD im Wahlkampf vertreten habe und die Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden haben. „Ohne einen Mindestlohn kann niemand ernsthaft erwarten, dass die SPD in eine Regierung eintritt“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Andrea Schwarz. Auch die Kommunen können sich freuen. „Die SPD hat sich in den Verhandlungen mit der Union durchsetzten können. Die Kommunen sollen deutlich entlastet werden, damit sie ihre Handlungsfähigkeit wieder zurück erhalten“, so Schwarz. Der Bundestagsabgeordnete wies drauf hin, dass in einer Koalition immer auch Kompromisse geschlossen werden müssen. „Niemand kann erwarten, dass sich eine Partei zu 100% durchsetzt. Nun muss im anstehenden Mitgliederentscheid jedes SPD-Mitglied selbst entscheiden, ob es den Koalitionsvertrag zustimmen kann oder nicht. „Entscheidend für die SPD war und ist, dass sich die Lebensverhältnisse der Menschen verbessern. Dafür kämpft die SPD seit nunmehr 150 Jahren. Und das wird auch weiterhin so sein“, so Schwarz abschließend.

Auf dem Bild v.l.n.r.:
Florian Strößner, Reinhard Bsirske, Gustav Reissig, Ursula Narr, Werner Mergner, Karola Böhm, Andreas Schwarz (MdB), Reinhard Backmann, Alfons Pawlik, Eva Döhla, Jürgen Schmidt, Jörg Mielentz.