WirtschaftSPD Hochfranken: Zum Beschluss des Landesparteitags in Amberg

Der Vorstand des SPD-Bezirksverbands Oberfranken begrüßt und unterstützt den Beschluss des Landesparteitags in Amberg, das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) abzulehnen.

Bei diesem Abkommen überwiegen die nicht unerheblichen Risiken klar gegenüber den geringen wirtschaftlichen Vorteilen. Zwar seien im endgültigen Entwurf die ursprünglich vorgesehenen privaten Schiedsgerichte durch einen Investitionsgerichtshof ersetzt worden, aber auch dabei handele es sich um eine überflüssige Einrichtung, da die Rechte von Investoren problemlos durch die nationalen Rechtssysteme gewährleistet werden könnten.  Während man Sonderklagerechte für Investoren schaffe, seien auf der anderen Seite im CETA-Entwurf keinerlei Sanktionen bei Verstößen gegen Sozial- und Umweltstandards vorgesehen. Es gebe keine effektiv umsetzbaren Regeln zum Schutz von Arbeitnehmerrechten. Dies belege die einseitige Orientierung dieses Abkommens an Kapitalinteressen. Der Schutz gemeinwohlorientierter Regulierungen vor Investorenklagen sei nicht ausreichend gewährleistet.

Veröffentlicht am 31.08.2016

 

WirtschaftSPD Hochfranken: „Industrie 4.0 – Wirtschaft der Zukunft!?“

Zwischen Chance und Risiko: Industrie 4.0 braucht digital mündige Bürger

Der SPD-Kreisverband Hof-Land lud ein – zahlreiche Interessierte folgten: Bei der Diskussion mit dem Titel „Industrie 4.0 – Wirtschaft der Zukunft!?“ ging es um die Chancen der Digitalisierung. Aber auch die Risiken für Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden ausgeleuchtet.

Schwarzenbach/Saale – „Wo früher Fabrikarbeiter schweißtreibende Arbeit verrichteten, geht es heute um die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung, “ begrüßte Adelt die Gäste in der ehemaligen Massemühle des Porzellanwerkes Winterling und bedankte sich in diesem Zuge bei der Hausherrin, Cäcilia Schäffler, als Geschäftsführerin des gemeinnützigen Kommunalunternehmens (gKU) ‚Winterling' für die Bereitstellung der „saustarken Räumlichkeiten“. Schäffler stellte daraufhin das interkommunale Unternehmen vor, dessen Fokus auf der Ertüchtigung und Vermarktung der riesigen Gebäudekomplexe an den ehemaligen Winterling-Standorten liegt. Einer der Mieter ist die Firma Delsana, die für die Veranstaltung die Massemühle durch innovative Lichtinszenierung extra besonders in Szene setzte und für die Alexander Eberl das Wort ergriff. Als ehemaliger Bürgermeister und Mitinitiator des gKU freute er sich darüber, dass das Projekt als Modell in der Städtebauförderung etabliert werden konnte.

Veröffentlicht am 03.06.2016

 

WirtschaftSigmar Gabriel in Hof: Kommunale Wirtschaftspolitik auf dem Theresienstein

Welche Rolle Kooperation und Vertrauen für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region spielen, war eines der Themen bei den Hofer Wirtschaftsgesprächen.
OB-Kandidatin Eva Döhla begrüßte den Gast Sigmar Gabriel als ehemaligen Ministerpräsidenten eines Landes, in dem viele Städte ganz ähnlich in ländlich geprägten Regionen angesiedelt sind und oft auch im einstigen Zonenrandgebiet lagen.

Als große wirtschaftspolitische Ziele für Hof nannte sie in der Einführung, zum einen Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten - und zwar bevorzugt solche, von denen Menschen auch leben können.

Zum anderen sei Finanzkraft unserer Stadt zu gewährleisten. „Die Gewerbesteuer ist eine DER Säulen für die Kommunalfinanzierung“, sagte Döhla.

Veröffentlicht am 02.03.2012

 

WirtschaftFreiwillig kommen die Frauen nicht in die Chefetage

MdEP Kerstin Westphal und die AsF-Vorsitzende Bettina Bayerl fordern zehn Jahre nach der Freiwilligkeit ein verbindliches Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft

Am 2. Juli 2001 schlossen Vertreter der Wirtschaft mit der Bundesregierung eine freiwillige Vereinbarung, um den Frauenanteil in Führungspositionen und bei der Erwerbsarbeit zu erhöhen. Dazu erklären die fränkische SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal und die Vorsitzende der AsF Bettina Bayerl:

Veröffentlicht am 01.07.2011

 

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